Unsere Baby/Erstlingsausstattung Teil 1

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Was braucht so ein kleines Baby eigentlich alles. Diese Frage kam mir ziemlich früh in der Schwangerschaft in den Kopf. Mir war zwar bewusst, dass es nicht gerade wenig wird aber es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich alles zusammen hatte. 9 Monate genau :D. Was allerdings sinnvoll ist und was nicht, das merkt man erst mit der Zeit und ich finde, dass das genauso individuell sein kann wie die Kleinen selbst. Manches was die eine Mama toll findet und sinnvoll, findet die Nächste total unpraktisch und unbrauchbar. Ich bin einfach nach meinem Gefühl gegangen, habe ein bisschen im Internet und in Büchern gelesen und mir dann eine Liste zusammengestellt. Das sind die Dinge die wir gekauft und gebraucht haben, bis jetzt teilweise 🙂

 

  • Unser Stubenwagen: Wir hatten einen ziemlich großen mit Platz genug für die kleine Maus! Er hat sich total wohl darin gefühlt und ich fand es praktisch, dass man den Wagen wirklich überall in der Wohnung hin schieben konnte! So habe ich den Kleinen in jeden Raum mit genommen und er konnte überall schlafen. Im Bad beim duschen, in die Küche beim kochen oder Geschirr ausräumen usw. Mit dem Teil konnte man ihn auch super in den Schlaf wiegen und er stand abends wie ein Beistellbett neben unserem Bett. Wenn ich wollte konnte ich den Betthimmel dran machen und er hatte es tagsüber etwas dunkler. Würde es jederzeit wieder kaufen. Rein gepasst hat er ca. bis zum 4/5 Monat aber kleinere Babys passen da locker bis zu einem halben Jahr rein. So einen hatten wir. Wir haben ihn damals gebraucht gekauft und ich bin super zufrieden damit!

 

  • Wickelaufsatz: Wir haben uns den Kauf einer Wickelkommode gespart. Wir hatten eine kleine Ikea Hemnes Kommode und haben uns einfach einen passenden Wickelaufsatz im Internet bestellt. Da gibt es so viel Auswahl und der Aufsatz ist echt groß. Somit haben wir viel Platz beim Wickeln. Man kann sich so eine Wickelkommode total schön gestalten und noch andere Schubladenknöpfe aus Holz zum Beispiel dazu kaufen. Ich wollte einen Wickelaufsatz aus Holz der unlackiert ist. Der Wickelaufsatz. Durch den Aufsatz entsteht Platz zwischen Kommode und Wand, den kann man aber toll für Windeln oder Dinge nutzen die man nicht gleich sehen soll/möchte. Was nicht so einfach war, war eine passende Wickelauflage in den Maßen zu finden. Wir haben eine schöne weiche Stoffauflage von Kraftkids gekauft. Hier, in den Maßen 78×78. Passt genau auf den Wickelaufsatz. Wird der Wickelaufsatz nicht mehr gebraucht, kann man ihn einfach abnehmen und die Kommode wieder ganz normal nutzen 🙂

 

  • Wickeltisch Organizer: Die Teile sind super praktisch um Cremetuben, Waschlappen, Nagelschere und andere Dinge aufzubewahren. Den größten Behälter habe ich immer für den Waschlappen mit Wasser benutzt, denn am Anfang hatten wir keine Feuchttücher. Die zwei Hacken aus dem Set habe ich zum trocknen für Waschlappen oder Handtücher benutzt. Mittlerweile hänge ich auch Jacken daran auf. Den Mülleimer habe ich allerdings nicht benutzt, weil wir einen anderen für Windeln haben aber man könnte ihn zum Beispiel auch gut für schmutzige Waschlappen verwenden. Organizer Set.

 

  • Baby Wippe: Die haben wir tatsächlich erst später gekauft. Denn als der Mini nicht mehr in seinen Stubenwagen gepasst hat, brauchten wir etwas anderes um ihn während dem Duschen oder Staubsaugen ,,abzulegen“. Eigentlich dachte ich, dass er es auch toll finden würde, sich selbst zu schaukeln aber bis heute findet er das eher uninteressant. Praktisch ist die Wippe trotzdem. Er sitzt gerne darin und mit Spielzeug in der Hand kann er sich auch Mal kurz alleine beschäftigen. BabyBjörn.

 

  • Die Spieldecke: Hier gibt es so viel Auswahl. Mir war wichtig, dass sie schön groß ist und gut gepolstert. Bis heute benutzen wir die Spieldecke sehr gerne. Unsere habe ich damals über DaWanda gekauft. Heute kann man solche Decken auch bei Etsy oder Amazon finden.

 

  • Der Spielbogen: Über Etsy gekauft. Die Anhänger habe ich alle anfertigen lassen. Fand ich einfach total schön! Ursprünglich wollte ich den Spielbogen selbst machen aber dazu kam es dann leider nie. Ben fand den Spielbogen als Mini wirklich super! Mit 3 Monaten hat er täglich damit gespielt. Mittlerweile sind nur noch die Holzkugeln interessant, die dann im Mund landen :-D. Mit fast 8 Monaten ist es aber okay, dass der Spielbogen jetzt nicht mehr so interessant ist.

 

  • Der Kinderwagen: Brauche ich denke ich nicht mehr viel dazu zu sagen. Zwei ausführliche Berichte dazu gibt es ja bereits auf meinem Blog.

 

  • Babyflaschen und Sterilisator: Davon habe ich ein Starter Set gekauft und noch ein paar einzelne Flaschen. Ich habe zwar gestillt, aber so hatte ich keinen Stress, wenn ich doch mal eine Flasche gebraucht habe zum Abpumpen oder für Tee. Außerdem kann man die Silikon Nuckel in verschiedenen Größen nachkaufen und somit hat man die Flaschen dann schon für später wenn man abstillt oder mit der Beikost anfängt. Ich empfinde es nicht als Nachteil ein paar Flaschen vorab im Schrank gehabt zu haben. Den Sterilisator habe ich vor Allem am Anfang viel genutzt. Geht einfach schnell und ist unkompliziert aber auch da gehen die Meinungen auseinander. Manche brauchen es überhaupt nicht. Gerade für Flaschen und Schnuller finde ich es aber praktisch. Wir haben das hier.

 

  • Schnuller: Hatte ich eigentlich nie vor zu geben aber im Krankenhaus bekam er vom ersten Tag an einen. Gekauft habe ich sie dann trotzdem und bin eigentlich im Moment noch sehr froh darüber, dass er sie an nimmt. Babys haben da auch schon ihre Vorlieben. Ben mochte und mag bis heute die Schnuller von MAM und Phillips Avent ( Ultra Soft).

 

  • Babytrage: So eine Trage fand ich von Anfang an toll, obwohl ich nicht wusste ob unser Baby es mögen wird aber die Nähe und den Körperkontakt zum Baby fand ich schön. Anfangs hatten wir eine Manduca. Die habe ich mir gebraucht gekauft und damit kam ich auch gut zurecht, obwohl ich keine ,,Ahnung“ vom Tragen mit Baby hatte. Jetzt haben wir eine Fräulein Hübsch! Nachdem ich bei der Trage Beratung war. Kann ich jedem empfehlen, sich beraten zu lassen! In der neuen Trage nimmt unser Kleiner keine Sitzhaltung ein und hängt fröhlich im Tuch. Zudem habe ich weniger Rückenschmerzen und die Trage ist einfacher an die eigene Größe und Höhe anzupassen. Bisher hat mir die Trage gute Dienste geleistet, wenn Ben einen schlechten Tag hatte und am nörgeln war. Ich nutze sie auch zum Einschlafen tagsüber oder um mit dem Hund raus zu gehen, dann hat man die Hände frei 😉 Das ist die Trage.

 

  • Spieluhr und Kuscheltier: Die Spieluhr begleitet uns täglich beim einschlafen! Ich habe sie schon während der Schwangerschaft gekauft und Ben kennt die Musik als er noch im Bauch war. Das hat vor allem am Anfang sehr geholfen, als er noch ganz klein war :). Man sollte sich eine Melodie aussuchen, die man gut leiden kann, denn man hört die Spieluhr doch mehr als einmal am Tag 😀 Es gibt sooo viel Auswahl und so tolle Melodien. Wir haben 2 Stück, beides Handgemachte Spieluhren. Gekauft habe ich sie über DaWanda/Etsy und Lönneken (Ein ganz süßer Shop für Baby und Kinderartikel und auch für Mamas selbst :-).

  • Babyutensilien/Wickeltisch: Da finde ich tatsächlich weniger ist mehr. Wir hatten anfangs nur ein Babyöl zum baden und Eincremen, eine Wundcreme, Gesichtscreme (alles von Bübchen), eine Babynagelschere, Fieberthermometer, eine weiche Haarbürste und Waschlappen zum abwischen vom Popo und welche für das Gesicht. Zwei Kapuzen Handtücher zum Baden und natürlich Windeln, Windeln, Windeln. Mehr braucht man eigentlich auch nicht für den Anfang. Weder Babyshampoo noch Duschgel noch sonst irgendwas. Und bei den Windeln haben wir Anfangs auch nicht zu viele gekauft in der kleinen Größe, denn es kann sein dass die Kleinen schneller rauswachsen als man denkt. Zumindest war es bei unserem Mini so 😛

 

  • Babybadewanne: Hatten wir am Anfang gar keine bis meine Hebamme danach gefragt hat! Wir haben uns dann eine mit Gestell gekauft, gebraucht und dadurch war sie auch echt günstig. Fand das Teil total praktisch, weil man sich nicht bücken musste um das kleine Baby darin zu baden und einen Schlauch zum ablaufen für das Wasser gibt es auch (muss man ab er extra kaufen). Man konnte das Wasser ganz bequem ablaufen lassen und hat sich nicht jedesmal einen abgeschleppt. Er hat sogar recht lange reingepasst. Bis 4/5 Monate hat er ca. dann wurde die Wanne zu klein aber das kommt auch wieder auf die Größe des Babys an. Babybadewanne.

 

  • Windeleimer: Da gibt es ja Wahnsinnig viel Auswahl! Weil der Wickeltisch anfangs bei uns mit im Schlafzimmer stand brauchten wir einen der sicher verschließt und keinen Windelgeruch rauslässt. Ich wollte aber auch nicht so einen Windeleimer, bei dem man ständig Kassetten nachkaufen muss, die dazu noch ins Geld gehen. Irgendwann habe ich den hier gefunden. Nach einem halben Jahr in Benutzung hält er immer noch super dicht und die Windeln bleiben in der Tüte. Nur das aufdrehen vom Deckel, wenn man Tüten wechseln will ist manchmal etwas doof, weil die Deckel sich nicht immer leicht auf den Eimer drehen lässt. 

 

  • Wärmelampe: Praktisch für den Wickeltisch damit die Kleinen beim Wickeln und Umziehen nicht frieren. Wir hatten anfangs gar keine, weil wir dachten es wäre warm genug aber Ben hat manchmal geweint beim Umziehen. Mit der Wärmelampe wurde es dann besser. Die gibt es mit Standfuß oder zum an die Wand bohren. Ein Föhn auf niedriger Stufe und genug Abstand funktioniert auch! Dafür braucht man dann aber 2 Personen zum wickeln und umziehen 😀

 

  • Die Babyschale/Autositz: Wir haben keinen Maxi Cosi, obwohl er im Vergleich zu unserem Autositz etwas leichter war. Aber in diesem Fall habe ich mich vorher bei Stiftung Warentest schlau gemacht und mir die Testergebnisse durchgelesen und verschiedene Autositze verglichen. Die Liegefunktion von diesem Sitz finde ich einfach toll! Er ist innen sehr gut gepolstert und hat ein großes Sonnendach. Außerdem wurde er mit ,,sehr gut“ getestet und ist somit sicher und das war mir besonders wichtig. Mittlerweile gibt es schon das Nachfolgemodell, welches auch gut getestet wurde. Dieses hier. Ich habe euch das neue Modell einfach mal verlinkt ;).

 

  • Babydecke und Winter-Fußsack: Eine Babydecke ist toll zum zudecken tagsüber, kuscheln, für den Kinderwagen oder zum mitnehmen. Wir haben eine aus Baumwollstrick und eine etwas wärmere geschenkt bekommen. Später habe ich mir dann eine aus Merino Schurwolle zugelegt und die finde ich einfach super! Babydecke. An Winter-Fußsäcken für den Kinderwagen gibt es auch eine Riesenauswahl ! Wir hatten für die Tragewanne vom Kinderwagen diesen hier. Er ist schön warm und Ben hat sich gerne darin einpacken lassen. Man kann ihn auch für die Autoschale verwenden :).

 

Fortsetzung folgt…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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