3 Monate Baby

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Hallo ihr Lieben 🙂

Ich habe es tatsächlich mal geschafft mich an den Laptop zu setzen und etwas zu schreiben, während Ben in der Babywanne vom Kinderwagen schläft

Ich weiß gar nicht so recht wo ich anfangen soll! 3 Monate ist der kleine Knopf jetzt bei uns und wir mussten…noch mehr ich musste meine Alltag komplett umkrempeln. Ich finde als Mama ist man doch nochmal mehr mit der neuen Situation beschäftigt, als der Papa.

Zuerst einmal ist es immer noch so schön, dass er der Kleine jetzt bei uns ist. Es ist eine unglaublich schöne Erfahrung sein eigenes Baby zu haben und ich bin wirklich sehr gerne seine Mama. Ich reiße mir oft ein Bein aus, um ihn zufrieden zu stellen und ich bin mir sicher, dass das jede Mama für ihr Baby tut. In den 3 Monaten bisher, habe ich eine Vorstellung davon bekommen, was es heißt ein so kleines Wesen zu Hause zu haben, sich danach zu richten und Dinge einfach anders zu machen oder zu planen, als es vorher der Fall war! Vorher hatte ich zwar auch schon eine Vorstellung davon und ich wusste, dass es auch anstrengend wird aber wenn man es dann selbst erlebt, ist es nochmal ganz anders.

Es gibt auch einiges, was man als „nicht Mama“ oder Mama to be einfach nicht weiß oder gesagt bekommt und woher soll man das auch wissen, wenn man vorher noch nie ein Kind hatte. Was das Stillen betrifft zum Beispiel. Ich wusste von Anfang an, dass ich stillen möchte und dass es das Beste fürs Baby ist. Was das aber genau bedeutet wusste ich nicht und ich hab es mir auch irgendwie einfacher vorgestellt. Baby hat Hunger, man gibt dem Baby die Brust und es ist satt und zufrieden! Ganz so ist es dann nicht. Man investiert unglaublich viel Zeit in das Stillen und die ersten Wochen mit Baby macht man kaum etwas anderes. Das es weh tun würde, obwohl Babys noch keine Zähne haben wusste ich auch nicht. Anfangs saß ich manchmal mit Tränen beim Stillen auf der Couch aber aufgeben wollte ich es trotzdem nicht und es dauerte nicht lange und es klappte irgendwann mit Ben und mir und das, obwohl ich nach der Geburt den Moment verpasste ihn mir auf die Brust legen zu lassen. Aber leider bedeutet das nicht, dass es von dort an immer super funktioniert. Ich musste immer wieder Tage erleben, an denen es eben nicht gut geklappt hat. Auch im Moment. Sowas geht einfach an die Substanz.

Hätte mir mal jemand vor 3 Monaten gesagt, dass ich den Ort hier eine Weile nicht verlassen würde, hätte ich das auch nicht geglaubt. Aber seit Ben auf der Welt ist, ist mal kurz raus gehen zu einem Abendteuer geworden. Mal spontan irgendwo hin funktioniert nicht wirklich und auch ,,schnell´´geht es meistens nicht irgendwo hin. Logischerweise bekommt er ja nach einer Weile wieder Hunger, also kann ich mich entweder nur beeilen oder ich muss halt damit rechnen mir da wo ich gerade bin einen Platz zum stillen zu suchen. Also ist es mir zumindest im Moment und ohne Auto lieber, etwas näher an zu Hause zu sein :D. Ich bin immer froh, wenn ich es pünktlich irgendwo hin schaffe und der Knirps zufrieden ist oder schläft. Aber erstaunlicherweise…es geht alles irgendwie und mit der Zeit bekommt man auch Routine dabei, die Momente abzupassen die günstig sind.

Schlafmangel…ohja…den habe ich wirklich und so ca. 8 Wochen nach der Geburt hatte ich das Gefühl mir macht das jetzt langsam doch etwas zu schaffen. Eine Nacht mal durchschlafen, das wünsche ich mir haha. Jeder kennt Schlafmangel, aber diese Art ist völlig anders. Während ich ganz am Anfang irgendwie Nachts überhaupt nicht geschlafen habe, schlafe ich jetzt im 3 Stunden Rhythmus. Der Zwerg wacht sehr zuverlässig 3 mal die Nacht auf und leider ist es dann sehr früh auch wieder vorbei mit dem schlafen. Sobald man gerade tief und fest eingeschlafen ist, ist es dann auch wieder vorbei.

Aber mal abgesehen davon…ist es einfach super schön den Knirps neben sich schlafen zu haben. Die Kuschel Einheiten, die er manchmal einfordert und sein süßes Lachen sind Grund genug den kurzen Schlaf zu verzeihen und es kommen ja hoffentlich auch bessere Nächte.

trotz Doppelkinn und unperfekter Haare mag ich das Bild einfach 😉

Wenn ich daran denke, dass er schon 3 Monate hier ist…mir kommt es manchmal vor als wären wir gestern erst aus dem Krankenhaus gekommen. Ich erinnere mich an jeden Moment an diesen ersten Tagen ganz genau. Zum ersten Mal sein kleines Baby zu sehen, ist etwas ganz besonderes. Und er war so klein und zart und konnte uns noch nicht viel mitteilen und hat die Welt um sich herum noch gar nicht verstanden. Er war und ist unsere große Liebe und das meine ich so wie ich es hier schreibe. Umso erstaunlicher ist es mit anzusehen wie er langsam alles wahrnimmt und vieles schon begreift. Er schaut sich unglaublich gerne alle möglichen Sachen an und vor allem erkennt er uns jetzt ganz bewusst und lächelt mit uns. Er drückt sich aber auch deutlich aus wenn er etwas nicht möchte, auch wenn man seine Worte noch nicht versteht. Er freut sich immer wie ein Keks wenn er seinen Spielbogen sieht und mittlerweile kann man sich mit ihm schon eine Weile beschäftigen…bis er quengelt haha. Am besten ist, man zeigt ihm immer wieder neue Sachen.

Vor einigen Monaten konnte er auch noch keine Laute von sich geben, außer schreien. Und mittlerweile quietscht er fröhlich vor sich hin und wiederholt oft seine eigenen Worte. Er greift nach Gegenständen und hält sie gut fest und er zieht alles Mögliche zu sich heran (Tücher,Spielzeug,Kissen). Rumgetragen werden findet er auch super…aber bitte möglichst gerade und in Bewegung bleiben oder interessante Sachen zeigen und bloß nicht hinsetzten oder hinlegen sonst meckert er :D.

Ja es gibt Tage, da will er am liebsten den ganzen Tag getragen werden und zum Haushalt machen oder essen kommt man irgendwie nicht. Tagsüber wenn ich alleine mit ihm bin nehme ich ihn zu Hause in jeden Raum mit! Ins Bad wenn ich mich fertig mache, in die Küche wenn ich koche oder die Spülmaschine ausräume, ins Schlafzimmer zum Wäsche aufhängen. Auf jeden Fall ist man nie mehr alleine…vorerst haha.

Und wie schnell die Minis wachsen, hätte ich auch nicht gedacht o.o. Mir war klar, dass sie schnell groß werden aber soo schnell?…Obwohl ich schon Kleidung in verschiedenen Größen vorab gekauft hatte, brauche ich ständig etwas neues für ihn weil erstens die Größenangaben nicht immer stimmen, ich Kleidung im Schrank vergesse und wenn ich sie ihm anziehen will, dann ist es plötzlich zu klein, weil er doch wieder ein Stück gewachsen ist. Das ist manchmal echt schade. Auch sonst fallen einem immer wieder Dinge auf, die man gebrauchen kann von denen ich vorher dachte, dass ich sie nicht brauchen würde…Schnuller in einer kleineren Größe, eine Wippe, Handschuhe weil er liebend gerne die Hände aus allem rausstreckt und sie im Kinderwagen dann natürlich kalt werden…und und und…

Trotzdem macht uns dieser kleine Knopf extrem viel Freude. Zu sehen wie er seine Welt entdeckt und sich entwickelt ist unglaublich toll und ich bin dankbar, diese Zeit mit ihm erleben zu können. Ich bin sehr gespannt, was er in Zukunft noch alles lernen wird, wann er sein erstes Wort sagt, was er sagen wird und wann er anfängt zu laufen…bis dahin wird es immer wieder tolle und auch anstrengende Tage geben. Manchmal wird man die Nase voll haben, oder erstaunt darüber sein, dass er sich mal ein paar Minuten selbst beschäftigen kann…aber ganz egal was…ich bin glücklich…glücklich ihn zu haben :).

Mal ein Bild mit Papa 🙂

 

 

 

 

 

 

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