Viele Dinge sind plötzlich anders. Auch ich musste in langsamen Schritten lernen was im Alltag, auf der Arbeit und privat machbar ist und was nicht. Der Körper stellt sich um, man spürt ein Ziehen dort. Abends ist man früher müde oder man verspürt Übelkeit. Die Hose sitzt vielleicht nicht mehr ganz so bequem, obwohl noch kein richtiges Bäuchlein zu sehen ist. Treppensteigen fällt schwerer. Das sind einige von den Dingen, die ich sehr schnell bemerkt habe. Auf der Arbeit musste ich mich sehr umstellen. Ich habe einen Job, in dem man körperlich fit sein sollte und den ganzen Tag schwere Dinge hin und her schiebt, trägt oder heben muss. Was ich vorher alleine machen konnte, geht jetzt leider nicht mehr. Zum Glück habe ich tolle Kollegen um mich herum die mir schwere Sachen abnehmen und für mich tragen. Ich fühle mich ein wenig gehandicapt zurzeit und es fällt mir manchmal immer noch schwer nicht mehr alles alleine machen zu können. Aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran und so frage ich einfach öfter mal nach Hilfe. Was ich auch merke ist, dass ich mehr Pausen brauche um mich ein wenig auszuruhen oder an manchen Tagen einfach mal langsam machen muss.

Auch meine Freizeitgestaltung hat sich verändert. Mitte letzten Jahres habe ich mich im Fitnessstudio angemeldet und angefangen Kraftsport zu machen (natürlich erstmal wie ein blutiger Anfänger aber es hat mir Spaß gemacht). Ich hatte eigene Trainingspläne und wenn es die Zeit zugelassen hat, war ich auch regelmäßig da. Mit der Schwangerschaft bin ich dann anfangs erstmal gar nicht mehr hingegangen, weil ich oft super müde war und auch nicht so recht wusste, was ich machen darf und was nicht. Jetzt, ab dem fünften Monat habe ich schon wieder angefangen langsam ein paar Übungen zu machen. Vor allem für den Rücken und die Arme und ich muss sagen, mir tut das gut! Ich trainiere im Moment mit wenig Gewicht und achte immer darauf, dass ich mich wohl dabei fühle. Was auch super ist und mir gut tut, sind Fahrradfahren und schwimmen gehen. Besonders schwimmen finde ich sehr angenehm, weil es die Gelenke nicht belastet und man sich einfach leicht fühlt :D. Natürlich habe ich meine Ärztin vorher gefragt, ob und was ich an Sport machen kann und auch mit den Trainern im Studio habe ich eine Stunde ausgemacht, um mir einen neuen Plan zu erstellen und zu schauen was ich machen kann, was gut ist und was nicht. Bauchübungen lasse ich einfach komplett weg, was eigentlich auch überhaupt nicht stört :D. Man kann also auch in der Schwangerschaft sehr vieles an Sport machen. Man sollte einfach nur auf seinen Körper und das eigene Wohlbefinden hören und es nicht übertreiben. Wer keine Lust auf ein Fitnessstudio hat, kann auch zum Beispiel Gymnastik zu Hause machen oder Yoga Kurse besuchen (die gibt es auch extra für Schwangere). Es gibt bestimmt noch sehr viele Möglichkeiten sportlich und fit zu bleiben und wenn man vorher schon sehr viel gemacht hat, ist das mit einem Bäuchlein auch noch möglich 🙂 es schadet bestimmt nicht weiterhin Sport zu machen, solange man sich wohl damit fühlt. Also habt keine Angst (ich hatte sie am Anfang auch) schaut euch um auf was ihr Lust habt und was für euch möglich ist und macht es einfach :). Ich fühle mich nach ein bisschen Bewegung immer Pudelwohl und sobald ich einen neuen Trainingsplan habe, kann ich euch gerne noch ein bisschen detaillierter mitteilen, welche Übungen ich mache.

Zum Thema enge Hosen habe ich mal einen sehr guten Tipp bekommen von einer anderen Mama. Es gibt diese Phase am Anfang, da zwickt die Hose schon obwohl man noch nicht viel Bauch hat. Dafür habe ich mir eine Hosenerweiterung gekauft (die gibt es zum Beispiel bei Amazon. Ich füge euch noch einen Link ein, welche ich gekauft habe). Damit kann man seine normalen Hosen noch eine ganze Weile tragen und muss kein Geld für eine teure Schwangerschaftshose ausgeben. Die Erweiterung hat zwei verschiedene Größen Stufen und lässt sich ganz einfach in eine normale Jeans oder in einen Rock einknöpfen. Ich bin jetzt im 5. Monat und mir reicht die erste Stufe bisher immer noch :D. Das kommt natürlich auch auf die Größe des Bauches an. Aber auf jeden Fall eine praktische Sache. Was ich auch noch als Tipp geben kann. Ich habe mir zum Beispiel eine Stretch-Jeans von Bershka gekauft. Einfach eine Nummer größer als ich normalerweise Trage. Die sind auch nicht so teuer und sehr bequem. Genauso mache ich es mit Oberteilen und T-Shirts. Wenn ich früher XS gekauft habe dann greife ich jetzt zu S oder M manchmal sogar Größe L. Ich mag es, wenn die Sachen schön locker um den Bauch fallen und nicht so eng sitzen :). Was ich mir auch zugelegt habe sind Bralettes. Manchmal finde ich es doch unangenehm diese engen Bügel vom BH über dem Bauch zu haben. Ich habe mir 2 Stück gekauft, die sind super weich und bequem und da zwickt überhaupt nichts. Ist fast so, als hätte man nur ein Top an :D. Kann ich wirklich empfehlen und man kann sie auch super im Alltag tragen.

Die Hosenerweiterung findet Ihr hier

Outfit von Bershka mit Hosenerweiterung
Spitzen Bralettes 🙂

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